September 2026[Analyse]8 Min Lesezeit

Was kostet der Agentur-Stack wirklich? Eine transparente Beispielrechnung

Transparente Beispielrechnung für den Agentur-Stack: Funnel, Portal, CRM, Automation und Reporting. Öffentliche Preise mit Quellen, neutrale Szenarien und IntroKI-Tarife von /preise.

Dominik ScherwinskyCEO & Gründer
Was kostet der Agentur-Stack wirklich? Eine transparente Beispielrechnung
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Zuletzt aktualisiert: September 2026. Preise mit Quelle und Abrufdatum; Stand prüfen vor Kaufentscheidung.

Agentur-Inhaber fragen uns selten nach Feature-Listen. Sie fragen: „Was zahle ich am Ende des Monats wirklich?" Die Antwort liegt selten in einer Zeile. Sie liegt in gestapelten Kategorien: Funnel-Tool, Kundenportal, CRM fürs eigene Team, Automation, manchmal noch ein separates Reporting. Dieser Artikel rechnet ein transparentes Beispiel vor. Wo öffentliche Preise existieren, stehen sie mit URL und Stand-Datum drin. Alles andere formulieren wir als neutrale Bandbreite ohne Markennamen. IntroKI-Preise kommen von der Preisseite.

TL;DR: Ein typischer Vier-Tool-Stack für eine kleine Leadgen-Agentur liegt schnell bei roughly 220 bis 350 Euro Fixkosten pro Monat, bevor White Label und Skalierung. Eine All-in-One-Plattform ersetzt nicht automatisch jede Spezialfunktion, aber reduziert Rechnungen, Integrationspflege und doppelte Datenhaltung.

Die fünf Stack-Kategorien

| Kategorie | Job im Agentur-Alltag | Typische Kostenlogik | | --- | --- | --- | | Funnel / Lead-Capture | Formulare, mobile Pages, A/B-Tests | Pro Workspace oder Flatrate | | Lead-Portal | Kundenreporting unter Agentur-Marke | Pro Kundenslot | | CRM | Setter, Closer, Pipeline, Deals | Pro Nutzerplatz oder Paket | | Automation | Routing, Erinnerungen, Webhooks | Pro Task oder Zug | | Reporting | Dashboards, Exporte, White Label | Oft im Portal oder CRM enthalten, manchmal extra |

Säulendiagramm der Stack-Kategorien Funnel, Portal, CRM, Automation und Reporting mit gestapelter Monatssumme
Fixkosten stapeln sich pro Kategorie; das Minimum ist selten der Einstiegspreis eines einzelnen Tools.

Szenario A: Vier Tools, fünf aktive Kunden

Avatar: Agentur mit zwei Settern, einem Closer, fünf Kunden mit je einem Portal-Slot, Paid Traffic über Meta.

Posten mit öffentlicher Quelle:

| Posten | Anbieter (Beispiel) | Preis | Quelle, Stand | | --- | --- | --- | --- | | Funnel Whitelabel | Perspective Whitelabel Suite | 67 Euro/Monat (Starter) oder 84 Euro (Business) | perspective.co/de/preise, Juli 2026 | | Kundenportal | Leadtable, 5 Slots | 85 Euro/Monat (5 × 17 Euro) | lead-table.com/angebot, Juli 2026 | | CRM Team | Typisches Entry-CRM-Paket | ab ca. 49 Euro/Monat (Bandbreite, kein Markenclaim) | neutral kalkuliert | | Automation | Zapier/Make Basis | ab ca. 20 Euro/Monat (Bandbreite) | neutral kalkuliert |

Summe Szenario A (untere Schätzung): 67 + 85 + 49 + 20 = 221 Euro/Monat. Mit Perspective Business statt Starter: 238 Euro/Monat.

Was fehlt in dieser Rechnung bewusst: US-All-in-One-Pläne, zusätzliche Nutzerplätze im CRM, höhere Zapier-Tasks, separate Telefonie, KI-Add-ons. In Gesprächen mit Agenturen landen reale Stacks oft zwischen 280 und 450 Euro Fixkosten vor White Label Aufschlägen.

Die Perspective-Story mit drei parallelen Abos haben wir in Funnel, Portal und CRM als drei Abos beschrieben. Hier geht es nur um die Summe.

Szenario B: US All-in-One mit White Label

Manche Agenturen fahren ein einziges US-All-in-One-System. GoHighLevel ist hier die Referenzkategorie (nicht die einzige Option). Öffentliche Pläne:

| Plan | Preis | Enthalten (Kurz) | | --- | --- | --- | | Starter | 97 US-Dollar/Monat | 3 Sub-Accounts | | Unlimited | 297 US-Dollar/Monat | Unbegrenzte Sub-Accounts, White-Label-Desktop | | Pro (SaaS-Modus) | 497 US-Dollar/Monat | Eigene Preisgestaltung, Abrechnung |

Quelle: gohighlevel.com/pricing, Stand Juli 2026.

Für DACH-Agenturen kommt neben dem Listenpreis der operative Aufwand für Drittlandtransfer und AV-Ketten hinzu. Die sachliche Einordnung steht in GoHighLevel-Alternative aus der EU und auf /vergleich/gohighlevel-alternative. Dieser Kostenartikel ersetzt keine Rechtsberatung.

Szenario C: IntroKI als Gegenrechnung (Produktwahrheit)

IntroKI-Preise aus der öffentlichen Preisliste (Stand August 2026, Preisseite):

| Tarif | Monatspreis | Für wen | | --- | --- | --- | | Free | 0 Euro | Test, 2 Nutzerplätze, 1 Funnel | | Pro (Growth) | 49 Euro (39 Euro jährlich) | Solo, kleine Teams, 3 Nutzerplätze | | Team | 99 Euro (79 Euro jährlich) | Agenturen, 5 Nutzerplätze, 3 Workspaces, Setter→Closer | | Team Paket 25 | 679 Euro (543 Euro jährlich) | Größere Teams, bis 25 Nutzerplätze | | IntroTable Lizenz | ab 190 Euro | White-Label-Portale, Funnels und CRM unter eurer Marke |

Links

Rechts

Beispielrechnung Agentur mit White Label: Team 99 Euro + IntroTable ab 190 Euro = ab 289 Euro/Monat für Plattform und Kundenportal-Lizenz. Kein separates Funnel-Abo, kein Portal-Slot-Rechnen pro Kunde in einem Dritttool, kein Zapier für Standard-Lead-Routing.

Das ist kein „immer günstiger"-Versprechen. Wer nur ein Portal braucht, zahlt mit einem Portal-Tool weniger als für eine Plattform-Lizenz. Der Vergleich entscheidet sich am Zuschnitt, wie im Leadtable-Artikel ausgeführt.

Versteckte Kosten, die in keiner Feature-Tabelle stehen

Fixpreise sind nur die halbe Wahrheit. Agenturen zahlen auch in Zeit:

  • Integrationspflege: Jede Formular-Änderung an zwei Stellen testen
  • Doppelte Datenhaltung: CRM und Portal synchron halten
  • Onboarding pro Kunde: Dritttool-Zugänge, Webhooks, Rechte
  • Support-Fragmentierung: Vier Anbieter, vier Ticketsysteme
  • Opportunitätskosten: Setter wartet auf Lead, der in der Middleware hängt

Entscheidungsbaum: wann lohnt sich Konsolidierung?

  1. Nur ein Problem (Portal): Portal-Tool kann reichen. Kosten = Slots × Preis.
  2. Zwei Probleme (Portal + CRM): Mindestens zwei Rechnungen, Middleware wahrscheinlich.
  3. Voller Agentur-Job (Funnel + Portal + Vertrieb): All-in-One oder bewusstes Vier-Tool-Management mit Owner pro Tool.
  4. White Label als Umsatzhebel: Lizenz-Modell prüfen, nicht nur Einzeltools summieren.

Wer von B zu C wechseln will, findet den Pfad im Tool-Audit.

Szenario D: Wachstum auf zehn aktive Mandanten

Wenn die Agentur wächst, ändern sich nicht nur die Summen, sondern die Logik:

| Posten | Fünf Kunden | Zehn Kunden (typisch) | | --- | --- | --- | | Portal-Slots | 5 × 17 Euro = 85 Euro (Leadtable, Quelle Juli 2026) | 10 Slots: oft nächste Preisstufe oder zweites Portal-Abo | | CRM-Nutzer | 3 Plätze reichen oft | 5 bis 8 Plätze, höheres Paket | | Funnel | ein Whitelabel-Plan | mehrere Workspaces oder höherer Plan | | Automation | Basis reicht selten | Task-Volumen steigt mit Formularen |

Bei Slot-Modellen wachsen die Fixkosten linear mit jedem Kunden. Bei Plattform-Modellen wachsen sie in Sprüngen (Tarifwechsel), dafür entfallen Middleware und Doppelpflege. IntroKI Team enthält mehrere Workspaces; IntroTable lizenziert das Portal separat ab 190 Euro (siehe /white-label). Die Break-even-Frage ist nicht „welche Einzelzahl ist niedriger", sondern „wann amortisiert sich eine Konsolidierung gegenüber Integrationsstunden".

Fixkosten vs. versteckte variable Kosten

Neben den Abos fallen an:

  • Zapier/Make Tasks bei Vier-Tool-Stacks: jede neue Kampagne kann Mapping kosten
  • Nutzerplätze im CRM, wenn Closer und Setter getrennt lizenziert werden
  • Intro-Credits und KI-Nutzung in Plattformen: bei IntroKI im Tarif enthalten, Limits auf /preise
  • Interne Stunden: 2 bis 4 Stunden pro neuem Mandanten bei fragmentiertem Stack vs. unter einer Stunde mit Template

Rechnet interne Stunden mit ein. Eine Rechnung über 99 Euro kann günstiger sein als vier Rechnungen über 50 Euro, wenn ihr monatlich zehn Stunden Webhook-Pflege spart.

Was die Beispielrechnung nicht beantwortet

Kein Tabellenblatt ersetzt die Frage: Welchen Job soll das Tool erledigen? Wenn ihr nur ein Portal verkauft, ist der Portal-Preis die richtige Vergleichszahl. Wenn ihr die ganze Akquise steuert, ist der Stack-Preis die ehrliche Basis. Wer danach noch unsicher ist, nutzt den Setter-Closer-Marktüberblick zur Kategorie-Einordnung und testet einen Pilotmandanten im Onboarding-Template.

Fazit ohne Panikmache

Der Agentur-Stack wird selten teuer durch einen einzelnen Posten. Er wird teuer durch Stapeln und Pflege. Eine transparente Rechnung mit Quellen ist der erste Schritt zur Konsolidierung. Der zweite ist ehrlich zu prüfen, welche Kategorien ihr wirklich braucht. IntroKI positioniert sich als All-in-One für Agenturen mit Introfunnel, CRM, native Workflows und IntroTable. Testen geht über den Free Plan, ohne Kreditkarte.

Häufige Fragen

Was kostet eine typische Leadgen-Agentur pro Monat an Software?
Ein Vier-Tool-Stack mit öffentlich listenbaren Preisen liegt im unteren Bereich oft bei roughly 220 bis 240 Euro Fixkosten (Perspective Whitelabel ab 67 Euro, Leadtable 5 Slots 85 Euro, plus CRM und Automation als Bandbreite). Real sind häufig 280 bis 450 Euro vor Skalierung. Die genaue Summe hängt von Nutzerplätzen, Slots und Task-Volumen ab.
Sind die Wettbewerber-Preise in diesem Artikel aktuell?
Leadtable, GoHighLevel und Perspective sind mit URL und Stand Juli 2026 zitiert. IntroKI-Preise entsprechen der Preisseite Stand August 2026. Vor einer Kaufentscheidung solltet ihr die Anbieter-Seiten erneut prüfen, Preise ändern sich.
Ist IntroKI immer günstiger als vier Einzeltools?
Nein. Wer nur ein Kundenportal braucht, zahlt mit einem Portal-Tool oft weniger als für Team-Tarif plus IntroTable-Lizenz. IntroKI lohnt sich vor allem, wenn ihr Funnel, CRM, Setter-Closer-Vertrieb und White-Label-Portale in einer Plattform wollt und Middleware-Pflege vermeiden möchtet.
Welche Kosten fehlen in den Tabellen?
Telefonie, Ads-Budget, KI-Add-ons, zusätzliche Nutzerplätze, höhere Automation-Limits und interne Arbeitszeit für Integrationen. Der Artikel nennt diese als versteckte Kosten, ohne sie pauschal zu beziffern.
Wo finde ich die aktuellen IntroKI- und IntroTable-Preise?
Auf der Preisseite unter /preise: Free Plan dauerhaft kostenlos, Pro ab 49 Euro, Team ab 99 Euro, IntroTable White-Label-Lizenz ab 190 Euro. Enterprise nach Vereinbarung.

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