CRM-Prozesse automatisieren: Tutorial für B2B-Teams (Schritt für Schritt)
Prozessautomatisierung im CRM: Praktisches Tutorial für B2B. Welche Vertriebs-Workflows ihr zuerst automatisiert, wie ihr Trigger und Aktionen aufbaut und…
Dominik Scherwinsky
CEO & Gründer

Zuletzt aktualisiert: Juli 2026.
„Wir wollen unsere Prozesse automatisieren“ ist einer der häufigsten Sätze in B2B-Vertriebsteams, und einer der unschärfsten. Dieses CRM-Automatisierung-Tutorial macht ihn konkret: Welche Vertriebsprozesse lohnen sich zuerst, wie baut ihr einen Workflow auf, und woran scheitern die meisten Projekte? Am Ende habt ihr eine Reihenfolge, die ihr ab morgen umsetzen könnt.
Produktseite zum Thema: CRM-Automatisierung & Workflows.
Inhaltsverzeichnis
- Das Grundmuster jeder Automatisierung
- Welche Prozesse zuerst automatisieren
- Schritt für Schritt: euer erster Workflow
- Beispiel-Workflows zum Nachbauen
- KI in der Prozessautomatisierung
- Fehler, die Automatisierung kaputt machen
- Nächste Schritte
Das Grundmuster jeder Automatisierung
Einordnung für Führung und Ops
Egal wie komplex ein Workflow aussieht, er besteht immer aus drei Teilen:
| Baustein | Frage | Beispiel |
|---|---|---|
| Auslöser (Trigger) | Was passiert? | Neuer Lead, Statuswechsel, Termin gebucht |
| Bedingung | Wann gilt das? | Nur wenn Segment = Enterprise |
| Aktion | Was soll geschehen? | Zuweisen, Aufgabe erstellen, E-Mail senden |
Wer dieses Muster verinnerlicht, kann jeden Prozess zerlegen. Eine Automatisierung, die ihr nicht in diesen drei Sätzen beschreiben könnt, ist meist noch kein Prozess, sondern eine Idee.
Welche Prozesse zuerst automatisieren
Antwort zuerst: Welche Prozesse zuerst automatisieren: legt Owner, Pflichtfelder und ein messbares 30-Tage-Kriterium im CRM fest — dann skaliert ihr.
Nicht alles, was automatisierbar ist, lohnt sich auch. Priorisiert nach Häufigkeit × Fehleranfälligkeit:
- Lead-Zuweisung – passiert ständig, wird manuell oft vergessen.
- Follow-up-Erinnerungen – der häufigste Grund für verlorene Deals.
- Statuswechsel & Pflichtfelder – hält die Pipeline sauber.
- Übergaben (z. B. Setter → Closer) – siehe Setter-Closer-Modell im CRM.
- Benachrichtigungen bei stockenden Deals.
Finger weg (zunächst) von kreativen oder beziehungssensiblen Schritten: persönliche Angebote, schwierige Verhandlungen, individuelle Beratung. Automatisiert das Drumherum, damit Menschen Zeit für das Gespräch haben.
Schritt für Schritt: euer erster Workflow
Antwort zuerst: Schritt für Schritt: euer erster Workflow: legt Owner, Pflichtfelder und ein messbares 30-Tage-Kriterium im CRM fest — dann skaliert ihr.
Nehmen wir „Kein verlorenes Follow-up“ als Beispiel:
- Prozess in einem Satz beschreiben: „Wenn ein Deal 5 Tage ohne Aktivität ist, erinnere den zuständigen Vertrieb.“
- Auslöser festlegen: Zeit seit letzter Aktivität ≥ 5 Tage.
- Bedingung: Deal-Status ist offen (nicht gewonnen/verloren).
- Aktion: Aufgabe für den Owner + Benachrichtigung.
- Eskalation: Nach weiteren 3 Tagen ohne Reaktion zusätzlich an die Teamleitung.
- Messen: Anteil der Deals ohne Aktivität vor/nach Einführung.
- Nachschärfen: Schwellen anpassen, falls zu viel Lärm entsteht.
Genau dieselbe Logik nutzt ihr für Onboarding-Aufgaben, Angebots-Nachfassen oder Reaktivierung alter Leads.
Beispiel-Workflows zum Nachbauen
| Workflow | Auslöser | Aktion |
|---|---|---|
| Schnelle Reaktion | Neuer Inbound-Lead | Sofort zuweisen + SLA-Timer starten |
| Pipeline-Hygiene | Deal 14 Tage in gleicher Stage | Aufgabe „Status prüfen“ |
| No-Show-Handling | Termin nicht erschienen | Reschedule-Sequenz + Notiz |
| Reaktivierung | Lead 90 Tage kalt | Nurture-Strecke statt Löschen |
| Übergabe | Lead als „qualifiziert“ markiert | Closer zuweisen + Briefing-Aufgabe |
Diese fünf decken einen Großteil des Alltags ab. Wer sie sauber laufen hat, gewinnt spürbar Zeit, ohne den persönlichen Kontakt zu verlieren.
KI in der Prozessautomatisierung
Antwort zuerst: KI in der Prozessautomatisierung: legt Owner, Pflichtfelder und ein messbares 30-Tage-Kriterium im CRM fest — dann skaliert ihr.
Klassische Automatisierung folgt starren Regeln. KI ergänzt sie dort, wo Kontext nötig ist:
- Zusammenfassungen von Gesprächen und E-Mail-Verläufen als Notiz.
- Vorschläge für den nächsten Schritt, statt fester „Tag 3, Tag 7“-Sequenzen.
- Priorisierung, welcher der 40 offenen Deals heute Aufmerksamkeit braucht.
Wichtig bleibt die Freigabe vor Kundenkontakt: KI bereitet vor, der Mensch entscheidet. Wie das im CRM aussieht: Was ist ein Sales Copilot? und CRM ohne Zapier.
Fehler, die Automatisierung kaputt machen
Antwort zuerst: Automatisiert den engsten Prozess mit Messung; zehn unkontrollierte Workflows erzeugen Datenmüll.
- Zu früh zu komplex – fünf verschachtelte Bedingungen, die niemand mehr versteht.
- Kein Messpunkt – ohne Vorher/Nachher weiß keiner, ob es hilft.
- Lärm statt Signal – zu viele Benachrichtigungen, das Team schaltet ab.
- Tool-Bruch – Automatisierung über drei Systeme hinweg, jede Schnittstelle ein Risiko. Deshalb wirkt CRM-native Automatisierung oft robuster.
- Prozess nicht abgestimmt – automatisierter Murks ist schneller Murks.
Worked Example: Follow-up-Automatisierung in 45 Minuten
- Trigger: Deal offen + letzte Aktivität ≥ 5 Tage.
- Bedingung: Stage nicht Closed.
- Aktion: Aufgabe „Follow-up“ für Owner + Reminder.
- Eskalation Tag 8: Task an Teamlead.
- KPI: Anteil Deals ohne Aktivität (Vorher/Nachher, 4 Wochen).
Produkt: CRM-Automatisierung & Workflows.
Nächste Schritte
- Drei Prozesse aufschreiben, die euch wöchentlich Zeit kosten.
- Jeden in Auslöser → Bedingung → Aktion zerlegen.
- Einen umsetzen, vier Wochen messen, dann den nächsten.
- Tool-Fit prüfen: CRM-Auswahl 2026 und CRM-Automatisierung & Workflows.
Praxis: Automations-Changelog
Antwort zuerst: Praxis: Automations-Changelog: legt Owner, Pflichtfelder und ein messbares 30-Tage-Kriterium im CRM fest — dann skaliert ihr.
Jedes Live-Workflow bekommt Datum, Owner, Messpunkt. Ohne Changelog entsteht Schatten-IT im CRM.
Führung vs. Ops: was ihr mitnehmt
Für Führung: Entscheidet System of Record, Budget für Change und welche KPIs im QBR landen. Vermeidet Tool-Käufe als Ersatz für fehlende Übergabe-Disziplin.
Für Ops: Übersetzt diesen Guide in Felder, SLAs und ein Review. Ein Workflow ist mehr wert als ein weiteres Dashboard.
introscale-Rolle: Sales Copilot im CRM-Kontext für DACH-B2B, Einstieg über Preise, Vertiefung CRM.
Verwandte Leitfäden im Cluster
- Lead Routing
- Setter-Closer-Modell
- CRM-Prozesse automatisieren
- DSGVO & EU-Hosting
- Was ist ein KI-CRM?
- Sales Copilot erklärt
Umsetzungsplan 14 Tage (crm prozesse automatisieren)
Tage 1–2: Ist-Zustand und Leckagen dokumentieren (wo gehen Kontext und Zeit verloren?).
Tage 3–5: Definitionen und Pflichtfelder finalisieren, Team kurz schulen.
Tage 6–9: Einen Workflow oder eine Routine live schalten, parallel messen.
Tage 10–12: Review mit echten Deals, False Positives bereinigen.
Tage 13–14: Entscheidung behalten/schärfen; nächstes Pilot-Segment wählen.
Haltet den Plan im CRM als Projekt oder Aufgabenliste fest. Was nicht terminiert ist, wird nicht geliefert. Das klingt banal und ist trotzdem der häufigste Bruch zwischen Blog-Einsicht und Pipeline-Realität.
Qualitätsgates vor „fertig“
- TL;DR des Prozesses in drei Sätzen erklärbar
- FAQ-Fragen im Team ohne Widerspruch beantwortbar
- Mindestens ein interner Link vom Playbook zur Pipeline-Ansicht
- KI-Nutzung mit Freigabe-Regel dokumentiert
- Keine parallele Schatten-Tabelle für denselben Objekttyp
Warum Mid-tier-Guides scheitern, und wie ihr es verhindert
Viele Teams lesen Leitfäden wie diesen, markieren drei Absätze und ändern am Montag nichts. Der Fix ist peinlich einfach: eine Maßnahme in den Kalender, Owner setzen, in der Pipeline-Review prüfen. Wiederholt das vier Wochen. Dann erst den nächsten Hebel. So wird aus Content operative Veränderung, und genau dafür sind Guides da, nicht für Keyword-Fläche.
Ergänzend lohnt der Blick auf Outbound ohne Tool-Chaos und Demo-Nachbereitung, auch wenn diese Artikel kürzer starten: die Cluster-Logik bleibt gleich.
Vertiefung: CRM-Prozesse automatisieren: Tutorial für B2B-Teams (Schritt für Schritt)
Warum gerade dieser Leitfaden zählt
Beim Thema crm prozesse automatisieren tutorial verlieren DACH-B2B-Teams selten an Motivation, sondern an fehlender Operative: Der Prozess ist „irgendwo erklärt“, aber nicht im CRM erzwungen. Dieser Abschnitt übersetzt die Kernaussage in Entscheidungen für Führung und in Handgriffe für Ops.
Entscheidung für Führung
- Ist crm prozesse automatisieren tutorial ein Quartalshebel oder nur ein Nebenschauplatz? Wenn Quartalshebel: Budget für Change und Review-Zeit blocken.
- Welches System of Record darf hier nicht lügen? Wenn die Antwort „mehrere“ lautet, habt ihr den eigentlichen Bug gefunden.
- Welche KPI beweist Fortschritt in 30 Tagen, ohne Vanity? Wählt eine, nicht fünf.
Handgriffe für Ops
- Pflichtfelder und Owner für den kritischen Schritt definieren.
- Einen Workflow oder eine Routine live schalten, die genau diesen Schritt absichert.
- Vier Wochen messen, False Positives bereinigen, dann erst erweitern.
- KI nur dort zuschalten, wo Objektkontext und Freigabe klar sind.
Worked Example (konkret)
Montag: Ist-Zustand filtern (fehlende Owner, fehlende Next Steps, SLA-Brüche rund um crm prozesse automatisieren tutorial).
Mittwoch: Regelwerk und Felder finalisieren, Team in 20 Minuten briefen.
Freitag: Erste Live-Woche reviewen: Was wurde ignoriert, was hat Lärm erzeugt, was hat Deals bewegt?
Folgewoche: Eine Schärfung, keine neue Baustelle.
Abgrenzung
Dieser Guide ersetzt keine Rechtsberatung und keine individuellen Pricing-Zusagen. Externe Marktclaims nur mit Quelle. introscale erscheint hier als Sales Copilot-Option im selben Datenmodell, nicht als generisches Budget-CRM und nicht als Chat ohne Pipeline.
Interne nächste Klicks
Preise · CRM · Was ist ein Sales Copilot? · verwandte Clusterartikel oben im Fließtext.
Fehlerbild und Gegenmittel zu crm prozesse automatisieren tutorial
| Fehlerbild | Symptom im CRM | Gegenmittel |
|---|---|---|
| Prozess nur in Köpfen | leere Pflichtfelder | Exit-Kriterien + Review |
| Tool vor Definition | viele Integrationen, wenig Truth | System of Record zuerst |
| KI ohne Kontext | generische Mails | Prompt/Output am Deal |
| Keine Disqualifikation | aufgeblähte Pipeline | kodierte Lost-Gründe |
| Ritual fehlt | KPI-Folien ohne Aktion | 30-Min Review fix |
Arbeitet die Tabelle von oben nach unten ab. Die erste Zeile, die bei euch „rot“ ist, ist euer Sprint-Ziel. Alles andere ist Backlog.
Qualitätssicherung nach 30 Tagen
Fragt das Team: „Was ist jetzt einfacher?“ und „Was ist jetzt laut?“ Wenn niemand etwas nennen kann, war der Change unsichtbar und damit wirkungslos. Sichtbarkeit entsteht durch Felder, Tasks und Reviews, nicht durch Kickoff-Slides.
Quellen
- EUR-Lex DSGVO (Abruf Juli 2026; keine Rechtsberatung).
- Bitkom – Digitalisierung (Abruf Juli 2026; DACH-Marktkontext).
- Harvard Business Review – Sales & Pipeline (Abruf Juli 2026).
- introscale: Was ist ein Sales Copilot?, Preise, App.
Preise · Enterprise · App öffnen
Entscheidungshilfe: behalten, schärfen oder wechseln
Nutzt drei Fragen, bevor ihr Tools kauft oder Prozesse umbaut:
- System of Record: Welches System darf lügen, ohne dass Forecast und Coaching kollabieren?
- Handoff: Kommt der Lead mit Kontext beim Closer an, oder nur mit einer E-Mail?
- KI-Governance: Sind Entwürfe, Research und Summaries freigegeben und am Deal gespeichert?
Wenn zwei von drei Fragen „nein“ heißen, ist das kein Feature-Mangel, sondern ein Betriebsmodell-Problem. introscale adressiert genau diese Nahtstelle als Sales Copilot für Marketing und Vertrieb, mit klarem Einstieg über Preise und Vertiefung unter Funktionen CRM sowie Introfunnel.
Interne Cluster-Links: Lead Routing, CRM-Prozesse automatisieren, Setter-Closer, DSGVO-Checkliste.
Häufige Fragen
- Welche CRM-Prozesse sollte man zuerst automatisieren?
- Beginnt mit häufigen, regelbasierten und fehleranfälligen Schritten: Lead-Zuweisung, Follow-up-Erinnerungen, Statuswechsel und Pflichtfeld-Prüfungen sowie Übergaben zwischen Rollen. Kreative oder beziehungssensible Schritte wie Verhandlungen automatisiert man bewusst nicht.
- Wie ist ein CRM-Workflow grundsätzlich aufgebaut?
- Jeder Workflow besteht aus drei Teilen: einem Auslöser (was passiert, z. B. neuer Lead), einer Bedingung (wann es gilt, z. B. nur Enterprise-Segment) und einer Aktion (was geschehen soll, z. B. zuweisen oder Aufgabe erstellen). Wer einen Prozess nicht in diese drei Sätze fassen kann, hat ihn noch nicht klar genug definiert.
- Welche Rolle spielt KI bei der CRM-Automatisierung?
- KI ergänzt regelbasierte Automatisierung dort, wo Kontext nötig ist: bei Gesprächszusammenfassungen, Vorschlägen für den nächsten Schritt und der Priorisierung offener Deals. Entscheidend ist die Freigabe durch den Menschen vor jedem Kundenkontakt, KI bereitet vor, entscheidet aber nicht allein.
- Wie startet man ohne Overengineering?
- Mit einem Pilot-Segment, wenigen Pflichtfeldern und einem Review-Rhythmus. Skaliert erst nach messbarem Nutzen.
- Welche Rolle spielt introscale als Sales Copilot?
- introscale bündelt Pipeline, Kontext und KI-Vorschläge mit Freigabe im selben System, statt Chat neben dem CRM.
- Wo finde ich Preise und Enterprise?
- Öffentliche Pakete unter /preise; individuelle Anforderungen unter /enterprise.
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Relevant für diesen Artikel
Mira
Vision und Nordstern stehen. Was muss zuerst wahr werden — und warum ist das die unbequemste Folge? Für mich klingt „drei Grundlagen“ nach Inventur statt Produkt.
Dominik
Weil Teams sonst an zwölf Fronten bauen und nirgendwo belastbar landen. Weil Lücken sonst mit Oberflächen zugeklebt werden. Weil Empfehlung — baut, steuert, versteht — nur auf Wahrheit beruht. Die Frage lautet nicht: Was fühlt sich gut auf einer Roadmap an? Sondern: Was muss die Realität tragen, bevor Intro Scale den Namen Hafen verdient?
Mira
Softwares, die im Marketing fertig klingen, brechen im Alltag oft an genau drei Stellen: Verkauf und Lieferung hängen nicht, Umsatzzahlen widersprechen sich, Status und Reporting erzählen verschiedene Geschichten. Das kenne ich. Also ist eure Inventur mein Alltag — oder euer internes Ritual?
Dominik
Dein Alltag. Deshalb zeigen wir die Reihenfolge offen. Inventur ohne Richtung wäre Lücken-Show. Richtung ohne Inventur wäre Märchen. Was Marketing und Vertrieb reinholen, muss in Fulfillment und Kundenarbeit ankommen — als dieselbe Geschichte, nicht als Übersetzungsprojekt. Das ist noch nicht so belastbar, wie es müsste. Also kommt die Verbindung zuerst.
Mira
Zehn Ideen kommen gleichzeitig. Wer entscheidet?
Dominik
Nicht Lautstärke. Es entscheidet, was Verbindung, Geldklarheit und gemeinsamen Status stärker macht. Der Rest wartet. Die große Kette bleibt Hypothese — kein vorgezogener Verkaufsvorteil. Schönes Erlebnis auf brüchiger Wahrheit ist Kosmetik. Reihenfolge ist Strategie in Zeitform.
Vollständiges Gespräch
Mira prüft den Wunschzettel-Reflex. Dominik macht Reihenfolge zur Strategie: drei Grundlagen zuerst — Erfassung↔Auslieferung, Deal-/Umsatzgrundlage, Status/Reporting — bevor Vision glaubwürdig wird.
- (1) Erfassung↔Auslieferung (2) eine Deal-/Umsatzgrundlage (3) Status/Reporting auf derselben Basis
- Beschleunigen: Funnel→Auslieferung, Deal-Wahrheit, Stage/Reporting, Portal/Delivery, Sequenz, Kalender↔CRM
- Delivery-Kette bleibt Hypothese; Nicht-Bauten nachrangig
- Experience getrennt vom Fundament
- ---
Mira
Willkommen wieder beim Intro Scale Founder Podcast. Ich bin Mira und bringe die Fragen mit, die aus einer Vision eine überprüfbare Reihenfolge machen.
Dominik
Ich bin Dominik, Gründer von Intro Scale. Ich spreche darüber, was beim Produkt schon trägt, was noch fehlt und warum wir bestimmte Grundlagen zuerst bauen.
Mira
Vision und Nordstern stehen. Was muss zuerst wahr werden — und warum ist das die unbequemste Folge? Für mich klingt „drei Grundlagen“ nach Inventur statt Produkt.
Dominik
Weil Teams sonst an zwölf Fronten bauen und nirgendwo belastbar landen. Weil Lücken sonst mit Oberflächen zugeklebt werden. Weil Empfehlung — baut, steuert, versteht — nur auf Wahrheit beruht. Die Frage lautet nicht: Was fühlt sich gut auf einer Roadmap an? Sondern: Was muss die Realität tragen, bevor Intro Scale den Namen Hafen verdient?
Mira
Softwares, die im Marketing fertig klingen, brechen im Alltag oft an genau drei Stellen: Verkauf und Lieferung hängen nicht, Umsatzzahlen widersprechen sich, Status und Reporting erzählen verschiedene Geschichten. Das kenne ich. Also ist eure Inventur mein Alltag — oder euer internes Ritual?
Dominik
Dein Alltag. Deshalb zeigen wir die Reihenfolge offen. Inventur ohne Richtung wäre Lücken-Show. Richtung ohne Inventur wäre Märchen. Was Marketing und Vertrieb reinholen, muss in Fulfillment und Kundenarbeit ankommen — als dieselbe Geschichte, nicht als Übersetzungsprojekt. Das ist noch nicht so belastbar, wie es müsste. Also kommt die Verbindung zuerst.
Mira
Und Geld? Und Status?
Dominik
Eine Grundlage fürs Geld. Eine. Nicht Sales-Wahrheit, Finance-Wahrheit und Bauchgefühl. Und Status und Reporting müssen dieselbe Geschichte erzählen wie die Arbeit. Sonst ist Führung nur Moderation. Reporting nur Theater.
Mira
Zehn Ideen kommen gleichzeitig. Wer entscheidet?
Dominik
Nicht Lautstärke. Es entscheidet, was Verbindung, Geldklarheit und gemeinsamen Status stärker macht. Der Rest wartet. Die große Kette bleibt Hypothese — kein vorgezogener Verkaufsvorteil. Schönes Erlebnis auf brüchiger Wahrheit ist Kosmetik. Reihenfolge ist Strategie in Zeitform.
Mira
Das mag ich. Dann der Horizont: Was bedeuten die nächsten Jahre — ohne Pseudo-Meilensteine?
Dominik
Warum ich überhaupt weiterbaue. Was trägt. Was wartet. Und warum Ehrlichkeit langsamer klingt, aber länger hält.
Mira
Dann Schluss machen — richtig.
Dominik
Machen wir. Wir haben damit geklärt, welche Grundlagen zuerst tragen müssen. In der nächsten und letzten Folge schauen wir auf die nächsten Jahre — ohne künstliche Roadmap, aber mit einer klaren Richtung.
Mira
Dann hören wir uns zum Staffelfinale wieder.
Dominik
Bis dahin.
Founder-Antwort
Vision und Nordstern stehen. Was muss zuerst wahr werden — und warum ist das die unbequemste Folge? Für mich klingt „drei Grundlagen“ nach Inventur statt Produkt.
Weil Teams sonst an zwölf Fronten bauen und nirgendwo belastbar landen. Weil Lücken sonst mit Oberflächen zugeklebt werden. Weil Empfehlung — baut, steuert, versteht — nur auf Wahrheit beruht. Die Frage lautet nicht: Was fühlt sich gut auf einer Roadmap an? Sondern: Was muss die Realität tragen, bevor Intro Scale den Namen Hafen verdient?
Founder-Sicht: Weil Teams sonst an zwölf Fronten bauen und nirgendwo belastbar landen. Weil Lücken sonst mit Oberflächen zugeklebt werden. Weil Empfehlung — baut, steuert, versteht — nur auf Wahrheit beruht. Die Frage lautet nicht: Was fühlt sich gut auf…
Founder-Antwort
Softwares, die im Marketing fertig klingen, brechen im Alltag oft an genau drei Stellen: Verkauf und Lieferung hängen nicht, Umsatzzahlen widersprechen sich, Status und Reporting erzählen verschiedene Geschichten. Das kenne ich. Also ist eure Inventur mein Alltag — oder euer internes Ritual?
Dein Alltag. Deshalb zeigen wir die Reihenfolge offen. Inventur ohne Richtung wäre Lücken-Show. Richtung ohne Inventur wäre Märchen. Was Marketing und Vertrieb reinholen, muss in Fulfillment und Kundenarbeit ankommen — als dieselbe Geschichte, nicht als Übersetzungsprojekt. Das ist noch nicht so belastbar, wie es müsste. Also kommt die Verbindung zuerst.
Founder-Sicht: Dein Alltag. Deshalb zeigen wir die Reihenfolge offen. Inventur ohne Richtung wäre Lücken-Show. Richtung ohne Inventur wäre Märchen. Was Marketing und Vertrieb reinholen, muss in Fulfillment und Kundenarbeit ankommen — als dieselbe…
Founder-Antwort
Zehn Ideen kommen gleichzeitig. Wer entscheidet?
Nicht Lautstärke. Es entscheidet, was Verbindung, Geldklarheit und gemeinsamen Status stärker macht. Der Rest wartet. Die große Kette bleibt Hypothese — kein vorgezogener Verkaufsvorteil. Schönes Erlebnis auf brüchiger Wahrheit ist Kosmetik. Reihenfolge ist Strategie in Zeitform.
Als Nächstes:Preise ansehenFree starten


